Speziell auf ältere Pferde abgestimmtes Mineralkonzentrat
Das OKAPI Seniormineral ist ein speziell entwickeltes, granuliertes Mineralfutter (G) für Pferde ab 20 Jahren, bei denen altersbedingt eine verminderte Nährstoffaufnahme im Darm (Malabsorptionssyndrom) vermutet wird. Um den erhöhten Nährstoffbedarf älterer Pferde zu decken, enthält dieses Mineralfutter deutlich höhere Gehalte an Mineralien und Spurenelementen.
Bei alten Pferden ist es besonders wichtig, auf die ausreichende Aufnahme von hochwertigem Raufutter zu achten. Sollten Pferde aufgrund von Zahnproblemen oder Stress nicht mehr in der Lage sein, genügend Heu zu fressen, sollten Raufutteralternativen, wie beispielsweise eingeweichte Heucobs, angeboten werden. Das Senior Mineral G kann dabei in die Heucobs eingemischt werden, um die Nährstoffversorgung sicherzustellen.
Bei der Mineralversorgung von Pferden sollte darauf geachtet werden, dass Mineralfutter und mineralische Monopräparate, wie Zinkchelat Plus oder Schwefel Plus, nicht in derselben Mahlzeit gefüttert werden. Viele Mineralstoffe werden im Körper in Abhängigkeit voneinander reguliert, und die gleichzeitige Aufnahme kann die metabolische Verarbeitung beeinträchtigen. Zum Beispiel kann eine zusätzliche Versorgung mit Zinkchelat nicht optimal umgesetzt werden, wenn gleichzeitig Kupfer aus dem Mineralfutter aufgenommen wird. Idealerweise sollte eines der Futtermittel morgens und das andere abends gefüttert werden. Ist dies aus logistischen Gründen nicht möglich, sollte mindestens eine Pause von zwei Stunden zwischen den Fütterungen eingehalten werden. Auch das Produkt Prodic sollte separat vom Mineralfutter angeboten werden, da es Mineralstoffe im Darm abbinden kann, was zu einer Ausscheidung mit dem Kot führt und somit die Nährstoffaufnahme verringert.
Fütterungsempfehlung:
Wie lange sollte es gefüttert werden?
Die Fütterung von Mineralfutter sollte sich nach dem individuellen Bedarf des Pferdes richten. In Zeiten, in denen ein Pferd einen Mineralbedarf hat, nimmt es das Mineralfutter in der Regel selbstständig auf, sobald dieser gedeckt ist, verschmäht es das Futter. Entsprechend wird empfohlen, Mineralfutter nicht permanent, sondern in sogenannten "Mineralkuren" anzubieten, um den natürlichen Stoffwechsel zu unterstützen. Diese Form der intermittierenden Gabe entspricht der Mineralaufnahme von Wildpferden, die in ihrer natürlichen Umgebung nicht ständig Zugang zu allen Mineralien haben. Stattdessen füllen sie ihre körpereigenen Speicher in Zeiten guter Versorgung auf, um diese in Phasen geringerer Verfügbarkeit zu nutzen.
Ein solcher Fütterungsrhythmus fördert die Fähigkeit des Körpers, seine Mineralstoffspeicher effizient zu regulieren, und verhindert eine dauerhafte Überversorgung, die insbesondere bei der Gabe organischer Mineralfutter verbreitet ist. Mineralfutter sollte daher nur so lange gefüttert werden, wie es vom Pferd nach Bedarf aufgenommen wird. Wenn ein Pferd jedoch über längere Zeiträume hinweg ständig nach Mineralfutter verlangt, könnte dies auf Stoffwechselstörungen hinweisen, die therapeutisch behandelt werden sollten. In solchen Fällen ist es ratsam, vor der weiteren freien Verfügbarkeit des Mineralfutters, zum Beispiel als Leckschale, eine Diagnose durch einen kompetenten Therapeuten in Betracht zu ziehen.
Wie wird es verfüttert?
Mineralfutter sollte idealerweise nach Bedarf gefüttert werden. Dafür wird eine Tagesration in eine Schüssel gefüllt und dem Pferd angeboten. Hat das Pferd einen Mineralbedarf, wird es die Tagesdosis aufnehmen. Ist der Bedarf gedeckt, wird das Futter verschmäht, was darauf hinweist, dass die körpereigenen Speicher gut gefüllt sind. In diesem Fall kann die Schale gut verschlossen im Stallschrank aufbewahrt werden, um das Mineralfutter nach 2 bis 4 Wochen erneut anzubieten. Alternativ können auch Leckschalen zur Mineralversorgung bereitgestellt werden, da diese dann nur noch nach Bedarf genutzt werden.
Gesunde, instinktsichere Pferde nehmen in der Regel die Menge an Mineralfutter auf, die sie benötigen, und ignorieren es anschließend. Wenn das Pferd das Mineralfutter jedoch über längere Zeit nicht aufnimmt, kann es sinnvoll sein, das Futter eine Zeit lang dosiert unter das Hauptfutter zu mischen, zum Beispiel unter eine Handvoll eingeweichte Heucobs oder Esparsette, um die Mineralstoffspeicher wieder aufzufüllen. Ein völliges Verschmähen des Mineralfutters wird häufiger bei Pferden beobachtet, die aufgrund von Stoffwechselstörungen Probleme mit der natürlichen Regulation ihres Mineralhaushalts haben, oder bei sehr mäkeligen Pferden, die erst an den Geschmack herangeführt werden müssen.
Wieviel muss verfüttert werden?
Fütterungsempfehlung für OKAPI Senior Mineral G beachten:
Die allgemeine Empfehlung für das OKAPI Senior Mineral G bezieht sich auf ein 600 kg schweres Pferd. Die empfohlene Tagesmenge beträgt 2 bis 3 Messlöffel (1 Messlöffel = 25 g), was insgesamt 50 g bis 75 g pro Tag entspricht.
Dosis anpassen:
Sollte das Pferd beispielsweise 300 kg wiegen, muss die Dosis entsprechend angepasst werden. Die Berechnung lautet dann: 50 g / 600 kg × 300 kg = 25 g pro Tag.
hochwertiges Fleisch
ohne Zusatzstoffe
individuell
Zusammensetzung
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Analytische Bestandteile
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Zusätzliche Informationen
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BARF-Rechner
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