Pelletiertes Mineralkonzentrat zur Vorbeugung von Mangelsituationen bei Grundfutter von normalen Böden
- Pelletiertes Mineralfutter – ideal für Futterautomaten
- nicht zur freien Verfügung geeignet - nur zur gezielten Fütterung
- Zur Ergänzung der Grundration bei durchschnittlicher Bodenqualität
- Anorganisch gebundenes Mineralfutter zur bedarfsgerechten Ergänzung
- Mit ausgewählten Vitaminen zur gezielten Versorgung
OKAPI Mineralpellets ist ein pelletiertes Mineralkonzentrat, das speziell für erwachsene Pferde entwickelt wurde, die auf durchschnittlichen Böden gehalten werden und wenig Weidezugang haben. Als Trägermaterial wird Traubenkernschrot verwendet, während Weizengrießkleie als Pelletierhilfe hinzugefügt wird, um eine gute Konsistenz der Pellets zu gewährleisten. Aufgrund des enthaltenen Weizengrießkleies empfehlen wir das Mineralkonzentrat P jedoch nicht für Pferde, die strikt getreidefrei ernährt werden sollen.
Die Pellets eignen sich besonders gut für Futterautomaten, die granulierte Mineralfutter oft nicht zuverlässig dosieren können. Daher ist das Mineralkonzentrat P eine ideale Wahl für Aktivställe oder Betriebe, in denen die Granulatfütterung in der Praxis nicht umsetzbar ist. Es bietet eine gute Alternative zu unseren granulierten Mineralfuttern für Pferde, die diese nicht annehmen oder bei denen die Pelletfütterung organisatorisch einfacher ist. Wir verstehen das Mineralkonzentrat P als einen kompromissbehafteten Gegenentwurf zu unseren getreidefreien Granulaten, um eine flexible und praktische Fütterungslösung zu bieten.
Kann ich Mineralpellets mit anderen Futtermitteln kombinieren?
OKAPI Mineralpellets kann in der Regel gut mit anderen Futtermitteln kombiniert werden. Es ist wichtig, die Gesamtzusammensetzung der Ration im Auge zu behalten, um sicherzustellen, dass die Nährstoffbedarfe des Pferdes optimal gedeckt sind.
Bei der Mineralversorgung von Pferden sollte darauf geachtet werden, dass Mineralfutter und mineralische Monopräparate, wie Zinkchelat Plus oder Schwefel Plus, nicht in derselben Mahlzeit gefüttert werden. Viele Mineralstoffe werden im Körper in Abhängigkeit voneinander reguliert, und die gleichzeitige Aufnahme kann die metabolische Verarbeitung beeinträchtigen. Zum Beispiel kann eine zusätzliche Versorgung mit Zinkchelat nicht optimal umgesetzt werden, wenn gleichzeitig Kupfer aus dem Mineralfutter aufgenommen wird. Idealerweise sollte eines der Futtermittel morgens und das andere abends gefüttert werden. Ist dies aus logistischen Gründen nicht möglich, sollte mindestens eine Pause von zwei Stunden zwischen den Fütterungen eingehalten werden. Auch das Produkt Prodic sollte separat vom Mineralfutter angeboten werden, da es Mineralstoffe im Darm abbinden kann, was zu einer Ausscheidung mit dem Kot führt und somit die Nährstoffaufnahme verringert.
Wie sollte Mineralpellets füttern?
Die Fütterung von Mineralfutter sollte sich nach dem individuellen Bedarf des Pferdes richten. In Zeiten, in denen ein Pferd einen Mineralbedarf hat, nimmt es das Mineralfutter in der Regel selbstständig auf, sobald dieser gedeckt ist, verschmäht es das Futter. Entsprechend wird empfohlen, Mineralfutter nicht permanent, sondern in sogenannten "Mineralkuren" anzubieten, um den natürlichen Stoffwechsel zu unterstützen. Diese Form der intermittierenden Gabe entspricht der Mineralaufnahme von Wildpferden, die in ihrer natürlichen Umgebung nicht ständig Zugang zu allen Mineralien haben. Stattdessen füllen sie ihre körpereigenen Speicher in Zeiten guter Versorgung auf, um diese in Phasen geringerer Verfügbarkeit zu nutzen.
Ein solcher Fütterungsrhythmus fördert die Fähigkeit des Körpers, seine Mineralstoffspeicher effizient zu regulieren, und verhindert eine dauerhafte Überversorgung, die insbesondere bei der Gabe organischer Mineralfutter verbreitet ist. Mineralfutter sollte daher nur so lange gefüttert werden, wie es vom Pferd nach Bedarf aufgenommen wird. Wenn ein Pferd jedoch über längere Zeiträume hinweg ständig nach Mineralfutter verlangt, könnte dies auf Stoffwechselstörungen hinweisen, die therapeutisch behandelt werden sollten. In solchen Fällen ist es ratsam, vor der weiteren freien Verfügbarkeit des Mineralfutters, zum Beispiel als Leckschale, eine Diagnose durch einen kompetenten Therapeuten in Betracht zu ziehen. Bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten bietet der Partner Sanoanimal Unterstützung an.
Mineralfutter sollte idealerweise nach Bedarf gefüttert werden. Dafür wird eine Tagesration in eine Schüssel gefüllt und dem Pferd angeboten. Hat das Pferd einen Mineralbedarf, wird es die Tagesdosis aufnehmen. Ist der Bedarf gedeckt, wird das Futter verschmäht, was darauf hinweist, dass die körpereigenen Speicher gut gefüllt sind. In diesem Fall kann die Schale gut verschlossen im Stallschrank aufbewahrt werden, um das Mineralfutter nach 2 bis 4 Wochen erneut anzubieten.
Gesunde, instinktsichere Pferde nehmen in der Regel die Menge an Mineralfutter auf, die sie benötigen, und ignorieren es anschließend. Wenn das Pferd das Mineralfutter jedoch über längere Zeit nicht aufnimmt, kann es sinnvoll sein, das Futter eine Zeit lang dosiert unter das Hauptfutter zu mischen, zum Beispiel unter eine Handvoll eingeweichte Heucobs oder Esparsette, um die Mineralstoffspeicher wieder aufzufüllen. Ein völliges Verschmähen des Mineralfutters wird häufiger bei Pferden beobachtet, die aufgrund von Stoffwechselstörungen Probleme mit der natürlichen Regulation ihres Mineralhaushalts haben, oder bei sehr mäkeligen Pferden, die erst an den Geschmack herangeführt werden müssen.
Fütterungsempfehlung:
Um die passende Dosis für OKAPI Mineralpellets zu berechnen, können folgende Schritte befolgt werden:
Gewicht des Pferdes bestimmen: Das Gewicht des Pferdes kann entweder durch Wiegen, Messen mit einem Maßband bestimmt werden.
Die allgemeine Empfehlung für OKAPI Mineralpellets bezieht sich auf ein 600 kg schweres Pferd. Die empfohlene Tagesmenge beträgt 2 bis 3 Messlöffel (1 Messlöffel = 20 g), was insgesamt 40 g bis 60 g pro Tag entspricht.
Dosis anpassen:
Sollte das Pferd beispielsweise 300 kg wiegen, muss die Dosis entsprechend angepasst werden. Die Berechnung lautet dann: 60 g / 600 kg × 300 kg = 30 g pro Tag.
3kg sind ausreichend für etwa 1 - 2 Monate.
hochwertiges Fleisch
ohne Zusatzstoffe
individuell
Zusammensetzung
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Analytische Bestandteile
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Zusätzliche Informationen
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BARF-Rechner
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