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Okapi

Lymeth 2000g

Katze

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Mit Liebe gemacht 🤍
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Für optimale Muskulatur

  • Für Jungpferde im Wachstum und Zuchtstuten
  • Für Sportpferde
  • Für ältere Pferde mit erhöhtem Eiweißbedarf
  • enthält die essentiellen Aminosäuren Lysin, Methionin und Threonin
  • Zur Aufwertung der Eiweißzusammensetzung im Futter

Proteine sind große Moleküle, die aus vielen einzelnen Bausteinen aufgebaut sind, den Aminosäuren. Bei Tieren findet man etwa 20 unterschiedliche Aminosäuren, die man sich vorstellen kann, wie die Buchstaben eines Alphabets: Es gibt einige „essentielle“ Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann, sondern über die Nahrung aufnehmen muss. Sie entsprechen in unserem Alphabet den Vokalen. Daneben gibt es die Konsonanten, also im Fall der Proteine die nicht-essentielle Aminosäure. Diese können vom Körper in beliebiger Menge selbst hergestellt werden, sofern insgesamt genügend Protein in der Nahrung vorhanden ist. Um jetzt einen schlüssigen Satz zu bilden, ist es notwendig, dass die ganzen Buchstaben in die exakt richtige Reihenfolge gebracht werden. Hier kann schon eine einzige falsche Aminosäure komplett die Funktion des Proteins beeinflussen, so wie der Austausch eines einzelnen Buchstabens einem Satz eine vollkommen andere Bedeutung geben kann: „Die Dose ist leer.“ – „Die Hose ist leer.“

Man sieht also, dass man nicht beliebig einen Buchstaben gegen einen anderen austauschen kann, wenn einem einer fehlt. Dazu kommt, dass auch alle Buchstaben vorhanden sein müssen. Bei den Konsonanten ist das nicht so problematisch, weil diese nicht-essentiellen Aminosäuren ja vom Körper selbst hergestellt werden können. Er kann also genügend „D“ produzieren, damit aus der Dose keine Hose wird. Anders sieht das aus bei den nicht-essentiellen Aminosäuren, unseren Vokalen. Fehlt beispielsweise im Futter die Aminosäure Lysin, die in unserer Sprache ungefähr dem „e“ entsprechen würde, dann wird aus „Die Dose ist leer.“ der Satz „Di Dose ist lr.“ Ein Protein, für dessen Produktion essenzielle Aminosäuren fehlen, kann entsprechend nicht gebaut werden.

Hieraus ergibt sich die Qualität von Proteinen im Vergleich zu Quantität: Natürlich muss eine ausreichende Menge an Protein insgesamt im Futter gegeben sein, damit der tägliche Bedarf für Wachstum und Regeneration gedeckt wird. Füttert man aber minderwertiges Protein, das reich ist an nicht-essentiellen Aminosäuren, in dem aber einige essenzielle nur wenig oder gar nicht enthalten sind, dann ist das für den Körper wenig hilfreich. Denn er muss die überflüssigen (nicht-essentiellen) zum großen Teil wieder ausscheiden, was die Entgiftungsorgane wie Leber und Nieren belastet. Gleichzeitig kann er wichtige Proteine aufgrund des Mangels an essentiellen Aminosäuren nicht aufbauen, sodass gewisse Regenerationsvorgänge oder auch einzelne Stoffwechselreaktionen nicht im normalen Maß ablaufen können.

Aus diesem Grund ist in der Fütterung nicht nur die Menge an Eiweiß, sondern auch die Proteinqualität entscheidend. Da Pferde viele für uns Menschen essenzielle Aminosäuren durch ihr Dickdarm- Mikrobiom zur Verfügung gestellt bekommen, bleiben nur drei wirklich essentielle Aminosäuren übrig, die vom Pferd über die Nahrung aufgenommen werden müssen: Lysin, Methionin und Threonin.

Insbesondere das wichtige Lysin ist ein limitierender Faktor für die Verwertbarkeit der gesamten Proteinration. Das heißt, bei niedrigem Lysin Gehalt kann auch bei erhöhter Zufuhr anderer Aminosäuren nicht mehr Protein gebildet werden. Methionin ist nicht nur eine essenzielle Aminosäure, sondern liefert gleichzeitig Schwefel für den Aufbau der (nicht essentiellen) Aminosäure Cystein. Methionin und Cystein geben den Proteinen ihre Stabilität, sodass diese ihre Funktion zuverlässig erfüllen können. Vor allem bei so wichtigen Strukturen wie dem Horn, welches Haare und Hufe bildet, aber auch für eine gesunde Funktion von Haut und Atemwegen sind sie enorm wichtig. Threonin ist nicht nur selber eine Proteinbaustein, sondern auch Ausgangsstoff für die Bildung einiger nicht-essentieller Aminosäuren.

Darüber hinaus können die Aminosäuren auch durch hydrothermische Behandlung zerstört werden, deshalb muss man vor allem bei stark prozessierten (z.B. extrudierten) Futtermitteln auf eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Aminosäuren achten.

Und als letzten Punkt muss man auch noch daran denken, dass in manchen Futtermitteln von Natur aus sogenannte Trypsin-Inhibitoren enthalten sind, beispielsweise in Sojaprodukten (z.B. Sojaschrot oder Sojaextraktionsschrot). Sie können die Verdauung der Proteine im Dünndarm beeinflussen und damit die Verwertbarkeit der gesamten Proteinration herabsetzen. Dann sind zwar theoretisch hohe Proteingehalte und vielleicht sogar viele essenzielle Aminosäuren im Futter, diese Aminosäuren kommen aber nicht im Stoffwechsel an.

Daher ist die genaue Zusammensetzung und die Verarbeitung des Futters immer zu beachten, um den Wert des Proteins in der Gesamtration zu beurteilen.

Ist Lymeth für mein Pferd geeignet?


Lymeth ist ein hochkonzentrierter Aminosäurezusatz, der die für Pferde essentiellen Aminosäuren Lysin, Methionin und Threonin enthält. Besonders der Gehalt an Lysin in der Ration ist entscheidend für die Verwertbarkeit der Eiweiße. Während proteinhaltige Futtermittel wie Esparsette natürlicherweise einen hohen Lysinanteil sowie ein breites Spektrum an nicht-essentiellen und weiteren essentiellen Aminosäuren liefern, konzentriert sich Lymeth ausschließlich auf die für Pferde notwendigen Eiweißbausteine. Dadurch kann es die Verwertbarkeit des Gesamtproteins in der Futterration verbessern, ohne den Rohproteingehalt zu erhöhen.

Lymeth eignet sich sowohl für Zuchtstuten als auch für heranwachsende Jungpferde sowie für Sportpferde, die einen höheren Proteinbedarf haben. Ein erhöhter Anteil an essentiellen Aminosäuren in der Ration kann insbesondere bei Sportpferden den Muskelaufbau unterstützen und die natürliche Regeneration nach intensiven Belastungen fördern. Bei Zucht- und Aufzuchtpferden unterstützt Lymeth dabei die Gesamtration zu optimieren und den Stoffwechsel zu entlasten. Zudem kann es auch älteren Pferden gegeben werden, um altersbedingtem Muskelabbau entgegenzuwirken.

Fütterungsempfehlung beachten: 
Die allgemeine Empfehlung für OKAPI Produkte beziehen sich auf ein 600 kg schweres Pferd. Die empfohlene Tagesmenge beträgt täglich 1-2 ML (1 Messlöffel = 13 g).

Dosis anpassen: Sollte das Pferd beispielsweise 300 kg wiegen, muss die Dosis entsprechend angepasst werden. Die Berechnung lautet dann: Tagesdosis (26 g) / 600 kg × Gewicht des Pferdes (300 kg) = Tagesration (13 g). Diese Berechnungsmethode ermöglicht es, die passende Menge zu ermitteln.

800g ausreichend für ca. 1-2 Monate
- 2.000g ausreichend für ca. 4-5 Monate

  • hochwertiges Fleisch

  • ohne Zusatzstoffe

  • individuell

Zusammensetzung

OKAPI Lymeth enthält: Traubenkernschrot, Sojaöl

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe je kg: 400.000mg L-Lysin-Monohydrochlorid, technisch rein (3c322), 250.000mg DL-Methionin, technisch rein (3c301), 250.000mg L-Threonin, technisch rein (30410)

Sojaöl wird in OKAPI Lymeth als Staubbinder eingesetzt und ist leider nicht zu vermeiden. Andernfalls wäre das Pulver zu fein, um es zu verarbeiten und auch die Pferde hätten Probleme damit, Stäube einzuatmen, wenn man es trocken dem Kraftfutter zusetzt. Grundsätzlich raten, ebenso Okapi und deren Partner Sanoanimal, von der Ölfütterung beim Pferd ab. Denn der Zusatz von Öl beispielsweise zum Kraftfutter kann die Verdauung und den Stoffwechsel erheblich belasten. Hier werden jedoch in der Regel signifikante Mengen an Öl über das Futter gegossen. Im Lymeth liegt die enthaltene Menge an Öl nur bei 2% und ist somit und auch im Hinblick auf die empfohlene Dosierung als unkritisch einzustufen.

Okapi setzt sich dafür ein, Sojaöl durch Sonnenblumenöl zu ersetzen, da sie Sojaprodukte aus ökologischen Gründen kritisch sehen. Aufgrund des aktuellen Herstellungsprozesses ist dies jedoch derzeit nicht möglich. Okapi stellt sicher, dass das von denen verwendete Sojaöl gentechnikfrei ist. Zudem enthält unser Sojaöl keine Sojastärke (Stachyose), die Sojaschrot oder Sojaextraktionsschrot für Pferde problematisch macht.

Insgesamt bewertert Okapidas im Lymeth enthaltene Sojaöl als gesundheitlich unbedenklich für das Pferd, suchen jedoch weiterhin nach einer Alternative, um den Anbau von Soja nicht weiter zu unterstützen.

Analytische Bestandteile

Rohfaser: 1,90 %, Rohprotein: 71,40 %, Rohfett: 2,50 %, Rohasche: 8,90 %, Calcium: 0,02 %, Phosphor: 0,03 %, Natrium: 0,04 %





Zusätzliche Informationen

Ergänzungsfuttermittel für Pferde

Verpackung: Papiersack

Inhalt: 2000g

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